DEUTSCHLAND 2012

Das 19. Jahrhundert war geprägt von der Volkskrankheit Tuberkulose. In ganz Europa entstanden Heilstätten, die sich der Bekämpfung der Schwindsucht verschrieben. So auch ab 1898 in Beelitz, nahe der Hauptstadt Berlin. Getrennt nach Geschlechtern wurden auf einer Gesamtfläche von ca 200 ha Sanatorien errichtet.

Im ersten und zweiten Weltkrieg dienten die Krankenhauskomplexe als Lazarett und Sanatorium für erkrankte und verwundete Frontsoldaten. Nach dem Ende des zweiten Weltkriegs wurde das Gelände von der roten Armee besetzt, seit 2001 wurde die denkmalgeschützte Anlage schließlich nicht mehr genutzt.

 

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