DEUTSCHLAND 2014

Errichtet wurde das “Kapellchen” auf einem schlichten Wohnhaus.

Im 18. Jahrhundert quartierte sich hier ein Frauenorden ein, um die von einer Pocken-Epedemie heimgesuchte Bevölkerung zu pflegen. Jahre später, lange nach dem Ende der Krankheitswelle, diente das Gebäude als Heim für elternlose Kinder, die in der Obhut der katholischen Kirche betreut wurden. Zuletzt wurden die Räumlichkeiten als Wohnungen genutzt. Um den Platz im hohen Kapellenraum besser nutzen zu können, wurde eine hölzerne Empore in die Kapelle gesetzt. Die Sakristei wurde aus Platzmangel zu einem kleinen Toilettenraum umgewandelt.

Seit Jahren steht das Kapellchen nun leer und wartet auf seine Wiedergeburt. Der Kapellenraum, der inzwischen unter Denkmalschutz steht, soll erhalten bleiben.

 

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