DEUTSCHLAND 2013

Auf die Plätze…

Die 11. Olympiade fand nach 20 Jahren erstmals wieder in Deutschland statt und sorgten schon vor dem Auftakt für Furore. Nach der Machtergreifung Hitlers drei Jahre zuvor gab es so manche Stimme, die den Boykott forderte. Schließlich ließ sich Deutschland nach der Machtergreifung der NSDAP nicht vollkommen mit der “olympischen Idee” vereinen. Allen Boykottaufrufen zum Trotz begannen die Vorbereitungen der Olympischen Sommerspiele wie geplant.

Zu dieser Zeit wurde das heute noch als “Sommervolksbad” bekannte Freibad erbaut, um ausländischen Schwimm-Wettkämpfern als Trainingsstätte zu dienen. Nach Abschluss der Sommerspiele vereinsamte das einst internationale Trainingsbecken unter dem Schatten des aufziehenden zweiten Weltkrieges.

Fertig…

Lange blieb das Freibad geschlossen und führte ein stilles leben. Bis das ehemalige Trainingsbecken und das dazugehörige Vereinsheim schließlich 1970 saniert wurde. Bis zur Wiedervereinigung wurde das Schwimmbad unter dem Namen “Sommervolksbad” für das Badevergnügen der ostdeutschen Bevölkerung genutzt. Auch wenn das Schwimmbad nach der Wende einen neuen Namen verpasst bekam, der inzwischen längst wieder in Vergessenheit geraten ist, blieb das Freibad bis zu seiner Schließung im Volksmund das “Sommervolksbad”.

Los!

Doch lange konnte sich das Freibad nicht halten. Im Umfeld der Hauptstadt wurden modernere Anlagen errichtet und die Badegäste blieben im Sommervolksbad schließlich aus. Das Freibad wurde kurz darauf wegen Unwirtschaftlichkeit aufgegeben. Heute dient es noch sporadisch als Filmkulisse für Krimis. Auch ein “Tatort” soll hier teilweise gedreht worden sein.

 

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